Wenn das Abi greifbar ist {4. Semester}

26 May 2016 |

Beim vierten Semester frage ich mich derzeit: Warum existierst du eigentlich? Angefangen hat es eine Woche vor dem normalen Semesterstart der anderen Jahrgänge, damit es länger wurde. Wow, eine ganze Woche mehr vom vierten Semester! Insgesamt war dieses Semester sogar sehr kurz. Acht Wochen reine Schulzeit betrug es nämlich, aber es fühlte sich viel, viel länger an. Schließlich kamen Feiertage und unsere Hamburger Skiferien dazu, die uns unsere Schulzeit verkürzten, das Niveau und das Hausaufgabenpensum blieb allerdings gleich. Vor allem wurde dieses Semester durch die Langzeitklausuren geprägt, die neben den normalen Klausuren liefen.
Ich muss gestehen, dass meine Motivation hier schon sehr abgenommen hat, was schulische Leistungen betraf - und das hat mir jeder Lehrer gesagt. Ich hatte, als ich mein Zeugnis für dieses Semester in der Hand hielt, sogar ein schlechtes Gewissen. Also befolgt einen Ratschlag von mir: Auch wenn dieses Semester nicht Abirelevant ist - bitte strengt euch weiterhin an!

Meine erste Langzeitklausur haben wir im Dezember begonnen - vier Stunden Kunst. Das ist sehr zum Vorteil gewesen, dass eine Klausur schon so weit im vorraus geschrieben wurde, so hatte man nämlich eine Klausur weniger, die Stress bedeutete. Anstrengend wurde es dann, als die Haupt- bzw Prüfungsfächer dran waren. Nur, weil man aber Klausuren schrieb, hieß es bei einigen Lehrern noch lange nicht, dass sie nicht dasselbe Pensum an Hausaufgaben aufgeben konnten.
Während ich noch ein Kunstprojekt fertig stellen musste, was in den Deichtorhallen ausgestellt wurde (Artikel dazu folgt noch), schrieb ich mein Mathevorabi, Deutschvorabi und eine Biologieklasur. Da hat man doch gerne keine Freizeit, oder? Zumal man von einer Klausur nach Hause gekommen ist, um sich gleich dem Stoff der nächsten zu widmen, wenn man nicht sowieso schon für zwei Klausuren gleichzeitig gelernt hat. Meine letzte Klausur habe ich dann am 01. März geschrieben. Von Januar und März konnte ich mich dann von meinem sozialen Leben verabschieden und habe mich ganz der Schule gewidmet. Am meisten gefreut habe ich mich dann natürlich über die Hamburger Skiferien nach dem ganzen Klausurenstress.

Und zwei Wochen nach den Skiferien war schon Mottowoche. Die Mottos waren zwar nicht unbedingt bombe, aber in einem seperaten Post werde ich euch ein paar Bilder zeigen. Und plötzlich hieß es dann: Freizeit. Schließlich war die Mottowoche unsere letzte volle Schulwoche und kaum ein Lehrer hat Unterricht gemacht. Könnt ihr euch vorstellen, wie das auf einmal gewesen ist nach dem ganzen Schulstress? Das war unglaublich.

Im nächsten Post zur Abireihe zeige ich euch dann einiges aus unserer Mottwoche, erzähle von unserem Abistreich (und der Organisation) und im übernächsten dann, wie die Vorbereitung zu meinen Abiklausuren aussah.
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Noch 3½ Semester vom Abitur entfernt

03 April 2016 |

Der Weg zum Abitur ist für alle gleich: 1 ½ Jahre Schule überstehen heißt es noch und wenn ich so drüber nachdenke, sind es wohl die längsten, aber auch am schnellsten umgehenden Semester. Dazu muss ich sagen, dass die vergangenen Monate die entspanntesten waren, die ich je erlebt habe. Natürlich war der normale Schulstress inklusive enormen Leistungsdruck und Klausurenstress da, aber wenn man das alles richtig angegangen ist, konnte man das alles als entspannt ansehen.

ERSTES SEMESTER
Das erste Semester ist bei mir eine reinste Katastrophe gewesen. In der sogenannten Voroberstufe sollten wir auf das Niveau der Oberstufe vorbereitet werden, was leider nicht der Fall war. Jede Klausur hatte am Anfang einen Durchschnitt von 4-6 Punkten, was etwa einer normalen 4 entspricht. Plötzlich musste man so viel weiter denken, mehr machen und mehr Leistungen erbringen, als in der Mittelstufe. Die Lehrer waren strenger, kontrollierten mehr und der Hausaufgabenberg wuchs. Wer einmal keine Hausaufgaben gemacht hat, der konnte die nächste Stunde nicht mitarbeiten und saß dementsprechend nur rum. Zuhause hieß es dann: nacharbeiten! Plötzlich hieß es auch nicht mehr zwei Stunden für alle Hausaufgaben, sondern zwei Stunden für ein, zwei Hausaufgaben.
Im Unterricht stieg das Niveau ebenso an: Wer nicht mitarbeitete, der hatte verloren.
Neben Sophokles und Kleist haben sich vor allem das Thema Macht und Herrschaft, sowie Crime and Punishment in den Fächern eingeschlichen und die Stunden bis man bei der Französischen Revolution ankommt fühlten sich an wie Jahre! Auch musste ich mich mit ätzendenen Lehrern herum schlagen und dem PGW-Unterricht, den ich nehmen musste, um in S3 und S4 mit 34 Stunden glücklich sein zu können. 

ZWEITES SEMESTER
Im zweiten Semester hat man sich mehr oder weniger schon an das herrschende Niveau gewöhnt und wusste, was einen erwarten würde. Dass man nicht mehr zwei Tage vorher anfangen konnte, für die Klausur zu lernen, wurde uns bewusst und meine ersten Lernhefte wurden angelegt.
Neben Modernisierung in Geschichte, Architektur in Kunst, musste ich mich außerdem mit Grammatik in Englisch, Menschenbilder in Religion und Stochastik in Mathe außeinander setzen. Und glaubt mir, diese Themen ziehen sich und machen bis auf Architektur wenig Spaß - vor allem Stochastik. Ich habe bei diesem Thema nie durchgeblickt.
Die letzte Klassenfahrt - unsere Profilreise - wurde geplant, ebenso wie ein Profilpullover wurden geplant, mit denen wir im dritten Semester starten würden. Die Sommerferien war plötzlich viel zu lang, denn ich wusste: bald ist es geschafft!
Gerade das zweite Semester ist für mich eine Katastrophe gewesen, weil sich mein Freund von mir getrennt hatte und ihn jeden Tag bis zu seiner Abibefreiung in der Schule sehen zu müssen lindert nicht gerade den Herzschmerz. Und obwohl ich wirklich Liebeskummer hatte, stieg ebenso der Ehrgeiz plötzlich auch gute Noten schreiben zu wollen.


DRITTES SEMESTER
Am Anfang des dritten Semesters wuchs der Druck auf uns Schüler enorm. Plötzlich wurde uns allen bewusst, dass wir nicht mehr weit vom Abitur entfernt sind und haben uns noch mehr angestrengt. In der Mitte des Semesters haben viele meiner Freundinnen, Klassenkameraden und auch ich gesagt, dass wir nicht mehr können, dass wir fertig mit den Nerven sind und auch dem Niveau nicht mehr gerecht werden können. Es hört sich doof an, aber um den Druck von sich abwenden zu können, ohne das neuer entstand, haben viele angefangen den Unterricht zu schwänzen. Natürlich bürgt das auch ein gewisses Risiko mit sich, aber es war das einfachste, um den letzten Berg Hausaufgaben abarbeiten zu können, um den nächsten anzugehen.
Am Anfang des dritten Semesters hieß es für mich: Lehrer- und Kurswechsel. In acht verschiedenen Kursen haben wir neue Lehrer oder gar neue Kurse bekommen und das betraf uns, als kleinstes Profil, natürlich als einzige. Die ersten Wochen waren eine pure Verwirrung und niemand wusste überhaupt irgendwas. Übrigens war auch unsere Profilfahrt und wir sind nach Barcelona geflogen. Wohin wir fliegen wurde natürlich abhängig von den profilgebenden Fächern entschieden. Bei uns ist es Barcelona statt Venedig geworden und unser Programm bestand aus Museen, Stadttouren, Sehenswürdigkeiten und vielen Audioguids. Damit waren wir im übrigen auch das einzige Profil, was geflogen ist, denn viele sind mit dem Bus gefahren.
In diesem Semester stolpert man übrigens von einer Klausur in die nächste und Projekte türmen sich. Ab September bis zu den Herbstferien im Oktober gab es die Klausurenphase für die ersten Klausuren, ab November starteten die nächsten Klausuren und diese wurden eher selten in den Januar verlegt. Eher selten wird übrigens hier eine Vorabiklausur geschrieben. Wir hatten das Glück, dass wenigstens Kunst hier schon geschrieben wurde und wir im vierten Semester somit eine Langzeitklausur weniger hatten, auf die wir uns vorbereiten mussten. Wenn man im dritten Semester genug Schlaf bekommen hat, glich es einem Weltwunder. Tatsächlich habe ich mir aber im September noch einen Nebenjob gesucht, was viele als Riskant angesehen haben. Aber da ich seit der 11. Klasse nebenher arbeite, war das für mich gar kein Problem. Es benötigt nur eine gute Planung - empfehlen würde ich es trotzdem nicht, wenn ihr nicht drauf angewiesen seid.

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The Power of Make Up

18 March 2016 |

Bis zum Anfang des Jahres gab es für mich im Bereich Make Up nur Foundation, Wimperntusche, Eyeliner, farbloses Puder und Rouge. Und dann fing es an, dass ich mir Make Up Tutorials auf Youtube angesehen habe und meine Sammlung um diverse Pinsel, Highlighter, Bronzer, verschiedene Lippenstifte, Lidschatten, Primer und was nicht noch alles, gewachsen ist. Aus den zwanzig Minuten, die ich vorher immer gebraucht habe, wurden inzwischen vierzig Minuten, die ich aber liebend gerne investiere.
Ich bin gern geschminkt, schminke mich gerne, gucke mir gerne Make Up Tutorials an und versuche mich auch stetig zu bessern. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch ungeschminkt raus gehe. Schnell zu Budni flitze ich auch ohne dass ich Make Up trage und beim Sport verläuft es sowieso, weswegen ich mich gar nicht erst schminke, wenn ich weiß, dass ich abends zum Sport gehe.
Ich benutze überwiegend Marken aus dem Drogeriemarkt (Bundi ♥) und bin vollstens zufrieden mit Manhattan, Catrice und Essence. Meine Pinsel sind von BeautyPlanet, also ebenfalls aus dem Drogeriemarkt, weil ich erst einmal gucken wollte, ob ich es überhaupt handhaben kann, mit vielen Pinseln zu schminken. Dabei habe ich auch die teureren genommen (im Gegensatz zu real techniques oder Zoeva immer noch billig), die super weich und auch leicht auszuwaschen sind.
Die Foundation ist die Endless Perfection 24h von Manhattan und ich bin absolut begeistert von der. Die Deckkraft ist grandios und sie hält den ganzen Tag. Das einzige Manko ist lediglich, dass man Puder benutzen muss, weil man ansonsten stark glänzt und auch ziemlich klebt im Gesicht. Als Primer benutze ich den Pore Refining von Catrice aus der Prime and Fine-Reihe, der das Gesicht mattiert und im Gegensatz zum Anti Red Primer schnell einzieht und eine wunderbare Grundlage für das Make Up bietet. 
Für meine Wimpern benutze ich tatsächlich drei Mascara; Eine als Grundlage, eine für die Länge und eine für die Schwärze. Die Big & Daring ist von Avon, die inzwischen als Grundlage dient, damit erst einmal alle meine Wimpern erfasst werden, da sie sich langsam dem Ende neigt. Für mehr Schwärze ist die Get big Lashes von Essence einfach unverzichtbar für mich inzwischen, auch wenn ich danach aussehe wie ein Pandabär, da die Bürste zu dick ist für meine Wimpern, aber auf diese will ich auch nicht mehr verzichten. Und zu guter letzt die Maxi Definition von Rival de Loop für die Länge. 
Für mein Everyday Augenmake up nutze ich die All about nudes Palette von Essence, da aber auch nur die beiden Farben aus der zweiten Reihe von links.

Da ich leider nicht mit wunderbare geformten Augenbrauen gesegnet bin muss ich sie mir neben zupfen auch noch schön nachmalen, was mir am besten mit dem Eye Brow Stylist von Catrice in der Farbe 020 Date with Ash-ton gelingt. Außerdem zeichnet er so weich nach, dass sie nicht allzu sehr nach nachgemalten Augenbrauen aussehen. Damit alles den Tag über hält gehe ich mit dem Alverde Augenbrauengel noch einmal über meine Augenbrauen um alles zu fixieren. Um meinen Augenbrauen noch einen leichten glow zu verleihen benutze ich den High Glow Mineral Highlighter von Catrice in 010 High Infusion. Als Pendant dazu habe ich auch den Sun Glow Mineral Bronzing Powder Bronzer in 010 Golden Light.
Der (fast) perfekte Lidstrich gelingt mir mit dem Eyeliner Pen Waterproof  in schwarz und der ist, wie alle meine Produkte, ebenfalls von Catrice. Falls mir nach keinem starken Lidstrich ist und ich eher ein natürliches Augen Make Up habe, greife ich auf den x-treme last eyeliner von Manhattan in der Farbe 96t Coffee Bar zurück, der super weich ist und sich gut verwischen lässt. Für optisch größere Augen nehme ich oft den kajal pencil von Essence in weiß, der eine gute Portion weiß abgibt ohne dass es zu unnatürlich aussieht.

Wie handhabt ihr das mit dem Make Up? Getreu nach dem Motto weniger ist mehr, vielleicht sogar ganz oben ohne oder doch dem Schminkwahn verfallen? Interessiert es euch, wer meine Lieblingsyoutuber in Bereich Beauty sind?
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@KeziaKatarina